Der Burggarten wird zu einer Chill out Zone, in der man Mußestunden auf bequemen Liegen verbringen oder ein Picknick genießen kann.
12 - 22 Uhr | Klanginstallation Europa
In Europa herrscht babylonisches Sprachengewirr in der gesprochenen Sprache, Musik dagegen ist eine Universalsprache, die prinzipiell jedem zugänglich ist. Die Verbindung von Sprache und Musik ist das Lied. Die kulturelle Identität Europas ist zu einem hohen Maße über die europäische Musik augenfällig: Harmonie und Rhythmus sind, im Gegensatz zu den Sprachen des Kontinents und deren Klang und Grammatik, sehr ähnlich und werden als eine Einheit wahrgenommen. Aufnahmen europäischer Volkslieder sind das Grundmaterial von Rupert Hubers Klanginstallation, sie werden dekonstruiert und neu musikalisch zueinander gesetzt.
12 + 16 Uhr | Ensemble Klesmer Wien
Vor 20 Jahren haben sich die Musiker des Ensemble Klesmer Wien zusammengetan, um die Klesmermusik, die traditionelle Hochzeits- und Festmusik der jiddischsprachigen Juden aus den Stettln Osteuropas, wiederzubeleben. Neben diesen instrumentalen Musikstücken präsentiert das Ensemble Klesmer Wien in seinen Konzerten auch Jiddische Volkslieder, Chassidische Lieder der frommen Juden und Theaterlieder.
13 + 20 Uhr | Caedmon’s Fayre
Caedmon’s Fayre auf ihrer magisch-musikalischen Reise: Raue Lieder, verträumte Balladen, rockige Töne, traditionelle Melodien - unterstützt von jazzigen Grooves, keltischen Rhythmen und Trinkliedern aus verrauchten Dubliner Pubs. Mit Geige, Viola, Flöten, Pfeifen, Gitarren, Trommeln, E-Bass und Schlagzeug und den Stimmen von Jayce O’Conner und Peter Chlup entführen Caedmon’s Fayre auf die grüne Insel der Träumer, Poeten und Musiker.
14 Uhr | Sandala Orkestar
Ihre Musik kommt aus dem wilden Herzen Europas. Tückisch und grausam konsequent treiben sie das Heiligste aus Klezmer und Balkanmusik in die Illegalität unverschämt tanzbarer Arrangements. Ein emotionaler musikalischer Trip durch die verruchten Straßenkneipen des Stettl, die Einsamkeit schmelzender Eiswürfel im Schnapsglas eines bulgarischen Anarchisten und dem Hang-Over einer jüdischen Hochzeit im Morgengrauen.
15 Uhr | Flamenco Puro
Die Flamenco Gruppe, die sich dem puren, traditionellen Flamenco widmet, bietet das Temperament und die Leidenschaft der spanischen Kunst. Der Gitarrist Flaco de Nerja präsentiert seine facettenreichen Kompositionen und tritt mit seinen Musikern und der Tänzerin Sandra La Chispa in interessante rhythmische Dialoge. Sandra La Chispa zeigt die Freude und das Leid des Flamenco mit ihrem ausdrucksstarken Tanzstil. Die Virtuosität von Jelena Reiter an der Querflöte und die percussive Begleitung durch Christian Stanger am Cajon vervollständigen diese temperamentvolle Kunst.
17 + 21 Uhr | 20 String Summit
Gipsy Swing - von vier Vollblutmusikern mit swingender Leichtigkeit neu interpretiert. Das in Wien gegründete Quartett besteht aus dem aus Russland stammenden Geiger Pavel Shalman sowie den virtuosen Roma-Cousins Jozsef Botos und Gyula Botos aus Budapest an den Gitarren und dem vielseitigen Wiener Kontrabassisten Gerhard Graml. Im Team verblüffen sie durch rasante Interpretationen und durch den freien und spontanen Umgang mit dieser mitreißenden Musik.
18 Uhr | Wiener Tschuschenkapelle
Die Wiener Tschuschenkapelle ist ein Garant dafür, dass im Zeitalter der Worldmusic das Multikulturelle nicht zu einem langweiligen, oberflächlichen Crossover degradiert wird. Ihr Repertoire setzt sich aus traditionellen und komponierten Liedern der Balkanländer, Serenaden des Mittelmeeres, türkisch-orientalischen Weisen, griechischem Rembetiko und der bosnischen Sevdalinka zusammen, sie machen Ausflüge nach Russland, streifen das Wiener Lied (schließlich heißt es ja Wiener Tschuschenkapelle), experimentieren mit Zigeunerjazz und wagen sich sogar ins Klassische.
19 Uhr | Bratfisch
Mit leichtem Augenzwinkern und der typisch wienerischen Musik im Gepäck begibt sich die Gruppe bratfisch auf Weltreise. Da darf ein Wienerlied wie ein Reggae klingen, da darf auf Serbisch gesungen werden und Terzenseeligkeit im 7/8 Takt erklingen. Da wird geblödelt und überlegt, mit scharfer Zunge getextet und lustvoll musiziert. Die Musik bleibt bis zum Schluss unberechenbar und abwechslungsreich. Eine Melange wie sie nur in Wien entstehen kann.
